Auftrag geschrieben am 30.05.2011 20:30:39
Bürgschaft bei einem Darlehnsvertrag
Rechtsgebiet: Kredite | Einsatz: € 50,00 | Status: angenommenAnfang 2007 habe ich für meine Eltern bei einem Darlehnsvertrag über 70.000 € (Finazielle Belastung ca. 110.000 €; LZ bis 2018)eine selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen. Unterzeichner des Vertrages sind meine Eltern und ich. Zur Vorgeschichte: Meine Eltern sind selbständig und haben sich finaziell übernommen. Zu dieser Zeit war ich Student und half ihnen während des Studiums zeitweise im Geschäft. Die einzige Rettung des Geschäfts war es über einen Darlehnsvertrag an Geld zu kommen, um fällige Kredite zu einem geringeren Wert kurzfristig bedienen zu können. Mein Onkel bot meinen Eltern diesen Darlehnsvertrag von einer Vermögensverwaltungsgesellschaft an. Da meine Eltern zu dem Zeitpunkt schon fast 60 Jahre waren, wollte mein Onkel mich (zu dem Zeitpunkt 29 Jahre) als Bürgen zur Absicherung hinzunehmen. Bei der Unterschrift war ich kurz vor Beendigung meines Studiums. Der Kredit war nur übergangsweise geplant und sollte nach kurzer Zeit wieder durch einen anderen Kredit ausgelöst werden. Das ist nicht passiert. Jetzt will ich nicht länger für meine Eltern einstehen und das Verhältnis zu Ihnen ist sehr brüchig und zerstritten. Ich habe nach dem Studium nicht mehr im Geschäft meiner Eltern gearbeitet. Ich habe Ihnen mit einem Anwalt gedroht, wenn Sie mich nicht kurzfristig aus den Vertrag nehmen.
Was kann ich machen? Ist der Vertrag sittenwidrig? Wie komme ich da raus?
Bitte geben Sie mir Bis morgen 31.07.11 Antwort.
Vielen Dank!
