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Auftrag geschrieben am 26.11.2009 09:04:52

Ex drängt auf Sorgerecht verzicht für gem. Tochter

Rechtsgebiet: Familienrecht | Status: angenommen
Ich lebe von meiner Partnerin getrennt, mit der ich eine gemeinsame Tochter habe. Die vierjährige Tochter lebt bei meiner Ex-Partnerin. Wir waren nicht verheiratet und haben geteiltes Sorgerecht. Ich zahle nachweislich regelmäßig Unterhalt lt. Düsseldorfer Tabelle und darüber hinaus monatich durchschnittlich noch ca. 150,- Euro für Kindergarten, eine LV für die Tochter und sonstiges für die Tochter. Seit ca. einem Jahr hat meine Ex-Partnerin einen neuen Partner, mit dem sie aber derzeit noch nicht zusammenlebt oder verheiratet ist. Bisher war das Verhältnis zu meiner Ex problemlos. Aufgrund einer Erkrankung, deren Beginn bis in die Zeit vor der Trennung zurückreicht, bin ich jedoch nicht in der Lage unsere Tochter ganze Tage oder gar Wochenenden alleine zu betreuen. Aufgund meiner Einschränkung ist meine Ex nun plötzlich der Meinung, ich solle auf mein Sorgerecht verzichten, da ich nicht 100%tig einsetzbar/verlässlich bin. Mir erscheint dieser plötzliche Sinneswandel nicht so sehr von meiner Ex als viemehr von ihrem neuen Partner auszugehen. Das ist jedoch nur eine Vermutung.

Was ich nun wissen möchte: Welche rechtlichen Konsequenzen würde es für mich und auch für meine Tochter haben, wenn ich mein Sorgerecht abgäbe. Wäre das dann unumkehrbar? In wieweit liesse sich eine schriftliche zeitlich begrenzte Vereinbarung zu Treffen, die meiner Ex-Partnerin ermöglicht in Fällen, in denen wir beide Zustimmen müssten (z.B. lebensrettende OP o.ä.) für meine Tochter allein entscheiden zu können.
Welche Möglichkeiten hat meine Ex meinen Sorgerechts-Verzicht juristisch zu erzwingen?


Auftrag angenommen am 26.11.2009 09:09:05
Rechtsanwalt Reinhard Otto
Karolinenstr. 8, 33609 Bielefeld, Tel: 0521/178960, Fax: 0521/176651
Arbeitsrecht, Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht
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