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Auftrag geschrieben am 10.11.2009 14:51:15

Schadenersatz für den Arbeitgeber bei Sofortkündigung

Rechtsgebiet: Arbeitsrecht | Status: angenommen
Hallo,

ich arbeite als Projektleiter in einem von mir zum 31.12.09 gekündigten Arbeitsverhältnis. Ich betreue ein Projektbudget von etwa 500.000€ - 700.000€ pro Jahr. Außer mir gibt es einen weiteren projektleiter im gleichen Aufgabengebiet und 2 in einem anderen der gleichen Firma. Von diesen beiden ist eine Stelle derzeit in Neubesetzung (Kollege ist schon weg, Nachfolger wird gesucht).
Ich selbst habe zum 01.01.10 eine neuen Arbeitsvertrag, den der neue AG auch gerne auf 01.12.09 vorverlegen würde. Ich habe bei meinem jetzigen AG ein gutes Zwischenzeugnis erhalten. Es stehen füür mich dieses Jahr noch ca. 10 Tage Resturlaub aus.
Anfragen von mir zu einer noch früheren Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurden bisher mangels gefundenem Nachfolger negativ beschieden.

Derzeit wird von AG Seite aus mir unbekannten (evtl. aber persönlichen) Gründen ein psychischer Druck auf mich aufgebaut, dem ich mich eigentlich nicht weiter aussetzen möchte. Derzeit findet eine aus meiner Sicht lächerliche Diskussion über Minderleistung statt.

Sollte diese Diskussion eskalieren, trage ich mich mit dem Gedanken einer Sofortkündigung (heißt doch, so, wenn man einfach anküdnigt nicht mehr zu kommen und geht, oder?).
Mit ist klar, dass dies zu Problemen bei der Auszahlung des November Gehaltes und beim Erhalt des Endzeugnisses führen kann. Das kann ich soweit überblicken und nötigenfalls hinnehmen.

Mir stellt sich allerdings die Frage, welche Konsequenzen aus einem derartigen verhalten noch für mich erwachsen würden. Speziell ob und in welcher Höhe der AG einen Schadenerssatzanspruch gegen mich geltend machen kann.


Auftrag angenommen am 10.11.2009 15:11:00
Rechtsanwältin Marion Deinzer
Wieseneckstraße 26, 90571 Schwaig b. Nbg., Tel: 091195338567, Fax: 091195338568
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