Auftrag geschrieben am 10.01.2011 19:54:39
Unterlassungserklärung wegen Wettbewerbsverstoß Online-Verkäufe
Rechtsgebiet: Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht | Status: angenommenNun habe ich von einem Rechtsanwalt, der im Auftrag eines Amazon-Online-Händlers arbeitet, eine Unterlassungserklärung bekommen, die ich bis zum 14.01. zurücksenden muss. Sie bezieht sich auf zwei Punkte – zum einen auf die Tatsache, dass ich kein Impressum (Anbieterangaben) auf den Amazon-Seiten stehen habe, zum anderen darauf, dass keine Widerrufsbelehrung enthalten ist. Ich hatte bei beidem – wohl fälschlicherweise – vermutet, dass mich als Privatperson dies nicht beträfe.
Der Auftrag an den Rechtsanwalt ist, diese 1 ¼-seitige Unterlassungserklärung in meinem Sinne zu prüfen, d.h. …
- ob ich diese so unterschreiben kann, oder ob sie mich unangemessen benachteiligt, bzw. ob ich damit Rechte unnötig aufgebe
- nur falls angebracht, bitte eine veränderte Version erstellen (und mich über mögliche negative Folgen einer solchen einseitigen Änderung aufklären).
- die erhobenen Kosten zu prüfen, ob diese so statthaft sind (ca. 770.- Euro)
Um in jedem Fall künftige weitere Abmahnungen zu vermeiden, müsste ich wissen, ob für mich im Impressum künftig …
- die Angabe einer Telefonnummer zwingend notwendig ist, oder ob eine Post- und Email-Adresse genügt.
- die Angabe einer USt.ID-Nr. für mich notwendig ist oder nicht.
Die umsetzbare Antwort zu der Unterlassungserklärung bräuchte ich wegen der Terminvorgabe des Anwalts bis 12.01., 18.00. Die Fragen, die in die Zukunft gehen, haben 2-3 Tage länger Zeit ...
